Praxis MiniMakerDays – Zahnbürstenroboter (5)

Zahnbürstenroboter sind die wahrscheinlich einfachste Variante, einen eigenen kleinen Roboter zu bauen. Der Bau nimmt nur sehr wenig Zeit in Anspruch, benötigt aber manchmal dennoch ein wenig Geduld, bis dieser Roboter dann auch läuft.

Was kann man sich denn nun unter einem Zahnbürstenroboter vorstellen?

Vielleicht kennt der ein oder andere noch die Bibberiche – ähnlich läuft auch der Zahnbürstenroboter. Durch Vibration kommt dieser in Bewegung.

Hier ein Bild eines Zahnbürstenroboters, der bereits verziert wurde

Bauanleitung

Benötigt wird:

  • eine Zahnbürste (einfache Zahnbürsten gibt es bereits für wenig Geld in diversen Drogeriemärkten)
  • eine kleine Knopfbatterie
  • ein Vibrationsmotor eines Handys (bekommt man im Elektro-Fachmarkt)
  • doppelseitiges Klebeband
  • ein kleines Gummiband (Loom-Bänder eignen sich sehr gut!)
  • Deko, damit der Zahnbürstenroboter auch nach irgendwas aussieht ;-), wie z. B. Basteldraht, Wackelaugen, etc.
  1. Zunächst muss der Stiel von der Zahnbürste entfernt werden. Benötigt wird nur der Zahnbürstenkopf. Am einfachsten geht dies mit einer Drahtzange.
  2. Jetzt wird der Vibrationsmotor mit dem doppelseitigen Klebeband aufgeklebt.
  3. Im nächsten Schritt muss auch die Batterie aufgeklebt werden. Der schwarze Draht des Vibrationsmotors wird unter die Batterie (auf die Minusseite) und der rote Draht auf die Batterie (auf die Plusseite) geklebt.
  4. In der Regel reicht das noch nicht aus, da die Batterie noch nicht fest genug auf den unteren Draht drückt. Deshalb kommt jetzt das Gummiband zum Einsatz (Loombänder sind da klasse!). Diese werden zwei bis drei Mal um die Zahnbürste und auf die Batterie gedreht, so dass Druck entsteht.
  5. Entfernt man nun das Gummiband, ist der Roboter aus, zieht man es wieder drüber, vibriert dieser wieder.
  6. Jetzt nur noch verzieren. Basteldraht, Wackelaugen uvm. eignen sich.

Fazit

Eine Schwierigkeit bestand darin, das Gummiband so fest um die Batterie zu drehen, dass diese auch fest genug auf den Draht drückt. Dafür war ein wenig Tüftelei notwendig.

Dennoch hatten alle Kinder viel Spaß an dem Bau und jeder kleine Roboter war ein Unikat.

Vorstellen kann ich mir diese Aktion übrigens nicht nur im Bildungskontext, sondern durchaus auch auf Kindergeburtstagen oder anderen Events.